Polymilchsäure (Dekolleté)

Polymilchsäure eignet sich hervorragend zur Straffung faltiger Haut vor allem im Bereich des Dekolletés. Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Spannkraft. Das liegt zum einen im Nachlassen des Gewebes, zum anderen aber auch am abnehmenden Unterhautfettgewebe. Diese Veranlagung ist zum Teil genetisch bedingt, hängt aber auch mit der Sonnenlichtexposition der Körperoberflächen zusammen. Gerade das weibliche Dekolleté ist eine der bekannten Körperterrassen, die viel und oft Sonnenlicht ausgesetzt sind, was die Haut altern lässt. Ursächlich für diesen Spannungsverlust ist das im Alter und mit der Zeit fehlende Kollagen, das einerseits das Bindegewebe bildet, andererseits durch seine Eigenschaft als Wasserspeicher die Haut strafft. Mit Polymilchsäure wird die Neubildung des körpereigenen Kollagens wieder angeregt und so kann das neu gebildete Kollagen helfen verlorengegangenes Volumen wieder aufzufüllen. Die Applikation der Polymilchsäure erfolgt mittels Injektion mit einer sehr feinen Nadel. Vor der Injektion wird das zu behandelnde Areal mit einer schmerzlindernden Creme behandelt, die ca. 30 Minuten einwirken darf.

Dieses Verfahren wird in ein bis vier Sitzungen angewendet, die im Abstand von 4-6 Wochen erfolgen. Erste sichtbare Ergebnisse setzen nicht sofort ein, sondern erst nach etwa 6 Wochen. Nach der Behandlung sollten die Areale gekühlt und mehrmals täglich eine Feuchtigkeitscreme aufgetragen werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu meiden.